Damals und heute

Wer versucht die Entwicklung aufzuhalten,blockiert sich selbst.

Die Geschichte des deutschen Unternehmens reicht weit zurück. Im Jahre 1919 gründete Heinrich Ellerbrock in der Nähe von Hamburg das gleichnamige Unternehmen. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges zählte es 65 Beschäftigte.  Im Juli 1943 wurde das Werk von den Luftangriffen vollständig zerstört, jedoch aus den Trümmern wieder neu aufgebaut.

 Die wirtschaftliche Entwicklung der Nachkriegszeit und die sich immer stärker ausbreitende Motorisierung bestimmten die enorm ansteigende Nachfrage nach runderneuerten Reifen. Die Produktion der Runderneuerungsmaterialien führte zur Herstellung vorgefertigter Laufstreifen für die Kaltrunderneuerung.

 

1990 entschied Mario Marangoni, der die beachtlichen Wachstumsperspektiven des Unternehmens erkannte, dass dies Teil unserer Gruppe werden sollte. Die Räume am Standort in Eidelstedt waren jedoch nicht ausreichend, um die vorgesehene Produktionserweiterung zu beherbergen. In Henstedt-Ulzburg, einem ungefähr 30 Kilometer nördlich von Hamburg liegendem Ort, wurde mit dem Bau des neuen Werkes Mitte 1990 begonnen, das zwei Jahre später fertig gestellt wurde. 

In den ersten 10 Jahren der gemeinsamen Geschichte verfolgte die Marangoni-Gruppe die Strategie, den Markt mit zwei getrennten Marken zu bedienen (Marangoni und Ellerbrock), um so den größtmöglichen Marktanteil zu erreichen. Hinter den Kulissen wurde jedoch auf Produktions- und Technologieebene immer gemeinsam im Team gearbeitet, was in der Installation einer modernen Produktionslinie für Ringtread-Ringe gipfelte.

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde entschieden, auch bei Vertrieb und Marketing im Team zu arbeiten, wobei diskret, aber immer offensichtlicher und verbreiteter das Erscheinungsbild von Ellerbrock mit dem der Marangoni-Gruppe integriert wurde. 

Ab 01.09.2011 änderte sich deshalb der Name unseres Unternehmens in Marangoni Retreading Systems Deutschland GmbH.

Man darf jedoch nicht die schwierigen Momente vergessen, denen der Hamburger Standort unterworfen war, die insbesondere durch die beiden Brände hervorgerufen wurden, die zur Einstellung der Produktion führten. Doch durch einen schnellen Wiederaufbau des Werkes erholte sich das Unternehmen bald wieder, das derzeit zu einem der modernsten Werke für die Produktion von Runderneuerungsmaterialien in Europa geworden ist. Heute können in dem deutschen Werk alle Herstellungsvorgänge und Materialflüsse nach den fortschrittlichsten Technologien ausgeführt werden. In Kombination mit dem hohen Ausbildungsstand der Belegschaft ist dies der Schlüssel für eine wirtschaftliche qualitativ hochwertige Produktion. Nachdem 2009 kräftig in den Bereich Mischerei investiert wurde, ist heute dieser mit den modernsten zur Verfügung stehenden Maschinen ausgestattet. Das Verfahren wird von einem computergesteuerten System überwacht und laufend kontrolliert, das sicherstellt, dass die Mischungen genau den Spezifizierungen entsprechend hergestellt werden, nach dem Motto: "Für jede Anwendung die richtige Mischung !"